Om-Beach – Gokarna (Karnataka)

21.-25.01.14
Unser nächster Stopp führte uns nach Gokarna. Rund um dieses Dorf gibt es mehrere Strände. Wir haben uns den Om-Beach ausgesucht. Mit dem Tuk-Tuk dauert die Fahrt etwa 20 Minuten. Wir wurden direkt zum Namaste Cafe and Guesthouse gebracht. Hier konnten wir einen kleinen, netten Bungalow – leider nicht direkt am Strand – beziehen.

Die Tage hier verbrachten wir – mal wieder 😉 – ruhig, mit Strandspaziergängen, faulenzen, Essen und Trinken gehen. Einen Tag haben wir versucht an den  Strand zu liegen. Es ist hier leider nicht so angenehm wie es in Goa war. Haufenweise Inder laufen direkt am Handtuch vorbei und bekommen regelrecht große Augen. Man kennt hier nichts, es werden auch mehr oder weniger direkt Fotos von einem gemacht. Es ist in Indien nicht der Normalfall, dass Frauen im Bikini Baden gehen. Man springt einfach mitsamt den Klamotten in das Wasser. Hier stellt sich uns auch immer die Frage, inwiefern soll bzw. muss man sich anpassen, oder eben auch nicht?! In Goa ist der Bikini mittlerweile Standard. Je weiter man davon wegkommt, desto schwieriger wird es. Man muss sich entweder den Blicken aussetzen oder man verhüllt sich einfach ganz schnell nach dem Baden wieder. Aber selbst das hat bei Katharina nicht viel gebracht, trotz langer Hose und T-Shirt (Frau in Indien zeigt keine Beine).  Frauen alleine hatten es besonders schwer. Sie wurden non-stop von Indern, aller Altersgruppen, belagert.

Dazu kommen dann noch die vielen Strand-Verkäufer. Es ist nicht so, dass alle etwas anderes verkaufen würden. Nein, alle haben genau dasselbe! Armketten, Halsketten und Muscheln. Und man wird vom gleichen Verkäufer gerne auch 4 mal am Tag angesprochen. Es nervt die Touristen ungemein, trotzdem haben wir auch (mal mehr, mal weniger) Verständnis für die Verkäufer. Wenn sie nicht fragen würden, macht dann wohl der nächste das Geschäft. Und wenn wir morgens nein sagen, dann haben wir es uns vielleicht nachmittags ja schon wieder anders überlegt. Es gibt halt immer beide Seiten… Nur irgendwann kann es dann auch zu viel werden! Man konnte im Laufe des Nachmittags gut beobachten, wie nach und nach alle „westlichen“ den Strand fluchtartig verlassen haben.

Der Om-Beach ist nichtsdestotrotz ein wunderschöner Strand. Es ist noch lange nicht so überlaufen wie in Goa. Die paar Unterkünfte liegen sehr zurückhaltend und großzügig verteilt. Man findet beim Spazierengehen also immer ein ruhiges, schattiges Plätzchen für ein kühles Getränk ;-).

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