Die Stadt der tausend Lampions – Hoi An

Die Nachtbusfahrt nach Hoi An glich einem Alptraum. 12 Stunden Fahrt, in einem völlig überfüllten Bus (teilweise schliefen die Leute in den Gängen zwischen Gepäck und anderen Gegenständen) und ohne wirkliche Pause. Ein Toilettenstopp am Straßenrand erfolgte nachts aufgrund von Protesten der Passagiere. Sonst wurde lediglich gestoppt, damit Busfahrer und Personal sich mit Getränken und Co. eindecken konnten oder um mysteriöse Fracht zu laden bzw. zu entladen. Aber auch diese Fahrt ging irgendwann zu Ende ;-).

Unser Hotel lag nur einen Katzensprung von der Hoi An Ancient City (Altstadt) entfernt. Es ist Winter, von daher ist der Ort nicht allzu überlaufen. Es machte richtig Spaß durch die kleinen hübschen Gassen zu schlendern, die Häuser zu bestaunen und die tolle Atmosphäre zu genießen. Besonders Abends ergibt sich eine besonders romantische Stimmung. In der ganzen Altstadt sind überall bunte Lampions verteilt :).

Auch zum Shoppen eignet sich Hoi An hervorragend. Es gibt hunderte von Schneidergeschäften, die Anzüge, Kleider und sonstiges per Maß anfertigen. Anzüge gab es bereits ab 49 Dollar. Für Frauen, welche keine komplett maßgeschneiderten Kleider benötigen, können wir den Laden TU NA in der 15/1 Nguyêen Thái Hoc empfehlen. In diesem Haus gibt es eigentlich zwei Geschäfte, beide sind super. Leider wissen wir den Namen vom zweiten nicht mehr. Es gibt die tollen langen bequemen Hosen, kurze Hosen, Shirts und unzählige Kleider. Die Kleider sind günstig (2-3 €) und werden innerhalb von kürzester Zeit an die jeweilige Frau angepasst. Da konnte Katharina nicht widerstehen. Wir durften sogar zusehen, wie das gewünschte Kleid per Fußnähmaschine angepasst wurde. Während der Wartezeit ergab sich dann noch ein sehr nettes Gespräch mit dem Besitzer des zweiten Ladens. (Gut, dass wir in beiden Geschäften eingekauft haben :P). Es gibt fast jedes Jahr ein Hochwasser in Hoi An. Auf dem Foto seht ihr, wie er uns den Stand des Hochwassers von letztem Monat zeigt. Man sieht davon mittlerweile nichts mehr. Es gehört wohl auch ein Stück weit mit dazu, da die Stadt an einem Fluß und unweit vom Meer entfernt liegt. In dieser Zeit werden einfach alle wichtigen Habseligkeiten in den zweiten Stock geräumt und eben mit dem Boot statt dem Roller zum Haus gefahren, erklärte uns der Ladenbesitzer. Außerdem erzählte er uns, dass es sogar in Vietnam ab und zu Schnee gibt. Ganz oben im Norden Vietnams in der Gegend von Sapa soll es wohl im Winter ebenfalls tiefe Temperaturen und weiße Berge geben.

Die Spezialität Hoi An’s, das Cao Lau, haben wir auch noch probiert. Es handelt sich dabei um dicke Reis-Nudeln, welche mit Schweinefleisch, Sojasprossen, Salat und einer braunen Soße sowie krossen Croutons serviert werden. Fazit: Lecker!

2 Responses to Die Stadt der tausend Lampions – Hoi An

  1. uli sagt:

    …geniesst die ruhe !!!!! mom and dad (vom thilo) sind im anmarsch…
    glg uli

  2. uli sagt:

    thilo und katharina,
    die tolle weihnachtskarte ist angekommen. wir haben uns sehr gefreut
    sie wird nicht den gang aller sonstiger weihnachtskarten gehen.
    vielen dank.
    wir wünschen euch auch schöne tage mit ingrid und siegfried
    viele liebe grüsse aus sandweier,
    uli und monika

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